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Erste gesicherte Erw?hnung findet Kurtscheid in zwei Urkunden aus den Jahren 1450 und 1457, in denen von "Kortscheid" (Landeshauptarchiv Koblenz 215 Nr. 1597) beziehungsweise von "Kurtschyt" (F?rstlich Wiedisches Archiv zu Neuwied, Urk.-Inv. Nr. 602) die Rede ist. In der Urkunde vom 25.04.1457 best?tigt Wilhelm II von Reichenstein in seiner Funktion als Amtmann auf der Neuerburg, da? die Herren Eberhard, Hermann und Peter von Neustadt mit dem Hof Hagert zwischen Kurtscheid und der Neuerburg belehnt werden. Einige Urkunden sp?teren Datums belegen den mehrfachen Wechsel der Lehnsherrschaft ?ber Kurtscheid.
Die interessanteste und bedeutungsvollste Zeit Kurtscheids liegt in der Reformationszeit. Damals hatten die Kurtscheider unter dem geistlichen Beistand von Peter Breid - Pfarrer von Rengsdorf und Kurtscheid bis 1564 - beschlossen, den teil des Dorfes, der auf wiedischem Gebiet stand abzurei?en und im Herrschaftsbereich des Erzbischofs von K?ln wieder aufzubauen.
Nach dem Augsburger Religionsfriede von 1555 hatten n?mlich die Untertanen den Glauben des Landesherren anzunehmen. Als Grundsatz galt "Cuius regio, eius religio" - in wessen Land ich wohne, dessen Glauben ich hab'. Graf Johann IV zu Wied, der im Jahre 1546 zum protestantischen Glauben ?bertrat, verlangte das gleiche von seinen Untertanen. Durch Kurtscheid aber verlief die Landesgrenze zwischen dem Herrschaftsbereich des evangelischen Grafen zu Wied und dem katholischen Erzbischof von K?ln.
Da die Kurtscheider beschlossen, dem katholischen Glauben die Treue zu halten, sahen sie sich gezwungen, von den 11 H?usern des kleinen Dorfes die wenigen (4 oder 5) H?user, die auf wiedischem Gebiet standen abzurei?en und auf kurk?lnischem Gebiet wieder aufzubauen. Wegen der ?cker, Wiesen und Waldungen im Wiedischen blieben die Kurtscheider aber in der Grafschaft Wied steuerpflichtig.
Dem sp?teren friedlichen Miteinander von katholischen und evangelischen Christen im Dorf tat der Streit im Mittelalter keinen Abbruch.
Wo genau zur geschilderten Zeit die Grenze durch die H?user Kurtscheids verlief, ist kaum sicher zu beantworten. Interessant erscheint aber eine Darstellung und niedergeschriebene Erkl?rung ?ber den Grenzverlauf des "Burgfrieden von Altwied". Gemeint ist hiermit wohl ein klar umrissenes Gebiet um die Burg Altwied, in dem die heir lebenden Menschen sich freundlich und friedlich gegen?berstehen. Ein zumindest teilweise gleicher Grenzverlauf des Herrschaftsbereiches der Grafschaft zu Wied mit dem Bereich des "Burgfriedens von Altwied" erscheint naheliegend.
In den folgenden Jahren hatte das Dorf von seinen protestantischen Nachbarn manches zu leiden, und auch die wiedische Regierung war den Kurtscheidern viele Jahre durchaus nicht freundlich gesonnen, was aber alles dem hochherzig gesinnten Landesherrn verheimlicht wurde.
Kurtscheid hatte noch viele Jahre die Willk?r der wiedischen Beh?rde zu erdulden. Es mu?te des?fteren der Kurf?rst von K?ln um Hilfe gebeten werden. Im Jahre 1763 entschied ein Gericht in Marburg einen Streit wegen der Nutzungsrechte westlich der Mittelheide zugunsten Kurtscheids. Von jetzt ab kamen ruhigere Zeiten f?r das Dorf. Zu einer endg?ltigen Einigung kam es jedoch erst im Jahre 1842.
Das Jahr 1795 verlief f?r die Kurtscheider ?u?erst ungl?cklich. In dem durch die frnz?sische Revolution hervorgerufenen Krieg, durch Einquartierung und andere Leistungen hatten sie viel zu erdulden. Hinzu kam noch, da? an einer ausgebrochenen Seuche ihr Vieh fast g?nzlich zu Grunde ging. Dies alles st?rzte sie in schwere Schulden. In dieser Not gelobten sie, in jedem Jahr am 1. Mai ein Prozession nach Verscheid zu unternehmen, die bis heute jedes Jahr durchgef?hrt wurde.
Das F?rstentum Wied hatte bei der Neuordnung Europas ein kleines St?ck Land im Elsa? an Frankreich abtreten m?ssen. Als Ersatz bekam es 1803 das Amt Neuerburg des s?kularisierten Kurstaates K?ln zugesprochen. Somit kam Kurtscheid wieder unter wiedische Herrschaft. Die vorhandenen Chroniken berichten, da? diese nun der Gemeinde Kurtscheid recht gut gewogen war.
In den folgenden Jahren hatte das Dorf von seinen protestantischen Nachbarn manches zu leiden, und auch die wiedische Regierung war den Kurtscheidern viele Jahre durchaus nicht freundlich gesonnen, was aber alles dem hochherzig gesinnten Landesherrn verheimlicht wurde.
Kurtscheid hatte noch viele Jahre die Willk?r der wiedischen Beh?rde zu erdulden. Es mu?te des?fteren der Kurf?rst von K?ln um Hilfe gebeten werden. Im Jahre 1763 entschied ein Gericht in Marburg einen Streit wegen der Nutzungsrechte westlich der Mittelheide zugunsten Kurtscheids. Von jetzt ab kamen ruhigere Zeiten f?r das Dorf. Zu einer endg?ltigen Einigung kam es jedoch erst im Jahre 1842.
Das Jahr 1795 verlief f?r die Kurtscheider ?u?erst ungl?cklich. In dem durch die frnz?sische Revolution hervorgerufenen Krieg, durch Einquartierung und andere Leistungen hatten sie viel zu erdulden. Hinzu kam noch, da? an einer ausgebrochenen Seuche ihr Vieh fast g?nzlich zu Grunde ging. Dies alles st?rzte sie in schwere Schulden. In dieser Not gelobten sie, in jedem Jahr am 1. Mai ein Prozession nach Verscheid zu unternehmen, die bis heute jedes Jahr durchgef?hrt wurde.
Das F?rstentum Wied hatte bei der Neuordnung Europas ein kleines St?ck Land im Elsa? an Frankreich abtreten m?ssen. Als Ersatz bekam es 1803 das Amt Neuerburg des s?kularisierten Kurstaates K?ln zugesprochen. Somit kam Kurtscheid wieder unter wiedische Herrschaft. Die vorhandenen Chroniken berichten, da? diese nun der Gemeinde Kurtscheid recht gut gewogen war.
Die Bem?hungen des Lehrers Hugo Staub (1886-1912) um einen notwendigen Schulneubau hatten im Jahre 1899 Erfolg, als im Unterdorf ein Geb?ude errichtet wurde. Er verfa?te ein kleines B?chlein ?ber die Geschichte von Kurtscheid unter dem Pseudonym "Hugo von M?nchen".
Im Jahre 1922 wurde die zentrale Wasserversorgung angelegt, nachdem ein Jahr zuvor das Dorf an das ?ffentliche Stromnetz angeschlossen worden war.
Im 2. Weltkrieg wurden viele Kurtscheider M?nner zur Wehrmacht einberufen. 13 mu?ten auf den Schlachtfeldern ihr Leben lassen, 8 ehemalige Soldaten gelten als vermi?t. Die schlimme Zerst?rung Kurtscheids im M?rz 1945 ist in einem besonderen Artikel ("Dunkle Stunden") ausf?hrlich behandelt.
Durch den Flei? der B?rger wurde das zerst?rte Kurtscheid in den Nachkriegsjahren wieder schnell aufgebaut. Auch die zerst?rte Schule wurde im Nov. 1949 wieder bezogen.
Die wirtschaftliche Entwicklung nahm in den n?chsten Jahrzehnten einen positiven Verlauf.
Aus den 50er Jahren ist der Bau eines Wasserturmes zu erw?hnen.
Im Jahre 1962 war die Schule von 1899 zu klein geworden. Es wurde eine neue Schule (Teil der heutigen Wiedh?henhalle) gebaut.
Kurtscheid bleib weiter fortschrittlich und erhielt schon 1963 eine vollbiologische Kl?ranlage, die erste im Kreis Neuwied.
Nach einer Volksabstimmung kommt Kurtscheid 1970 im Zuge der Kommunalreform zur Verbandsgemeinde Rengsdorf.
Im Rahmen der Aufl?sung von kleineren Grundschulen ist auch die Grundschule Kurtscheid betroffen. Sie wurde mit Wirkung vom 1.8.1973 aufgel?st. Damit das ehemalige Schulgeb?ude weiterhin f?r die B?rger der Gemeinde genutzt werden konnte, entschlo? sich der Gemeinderat zum Bau einer Mehrzweckhalle, in der die vorhandene Bausubstanz der Schule integriert wurde. So konnte die Fastnacht 1977 schon in der Mehrzweckhalle gefeiert werden. Die Halle bekam sp?ter den Namen "Wiedh?henhalle".
Im Dorfmittelpunkt wurde in den Jahren 1976-77 die Park- und Spielanlage "Kornbitze" angelegt. Sie stellt heute eine sch?ne Gr?nzone inmitten des Dorfes dar.
Mitte der 70er Jahre ist von der Gemeinde insgesamt mutig investiert worden. Diw Wohngebiete "Im Tiergarten" und "Neuwiese" wurden erschlossen. Das Gewerbegebiet mu?te erheblich erweitert werden, um fr?hzeitig die Ansiedlung ?rtlicher und fremder Gewerbebetriebe zu erm?glichen.
Am 14.4.1980 wurde im Gemeinderat die Anlage eines Wappens beschlossen und der Entwurf der Bezirksregierung in Koblenz zur Genehmigung vorgelegt, die das Wappen in der bekannten Form kurze Zeit sp?ter genehmigte.
Am Wettbewerb "Unser Dorf soll sch?ner werden" nahm Kurtscheid 1986 zum ersten mal teil, und erreichte auf Anhieb in der Hauptklasse den zweiten Platz im Kreis Neuwied. Nach Urbach mit 77 Punkten kam die Gemeinde in der Bewertung auf 73 Punkte.
In der Sitzung am 14.02.89 beschlo? der Gemeinderat, noch einmal am Wettbewerb "Unser Dorf soll sch?ner werden" teilzunehmen. Einige Anregungen der Bewertungskommission vom Mai 1986 waren in der Zwischenzeit verwirklicht, wie z.B. die Umgestaltung des Parkplatzes zwischen Kirche und Friedhof und die Anpflanzung von Alleeb?umen in der Anlagen am Jugendheim/Kindergarten.
Au?erdem wurde ein neuer Dorfbrunnen an der Stelle der fr?heren "P?tz" bei der Kirche errichtet. Das Vorhaben wurde mit erheblichen Mitteln aus dem "Dorferneuerungsprogramm" des Landes Rheinland-Pfalz gef?rdert. Die verwendeten Bruchsteine stammen aus dem gleichen gemeindeeigenen Steinbruch, aus dessen Steinen die fr?here Kirche und der Turm gemauert wurden.
Die Bem?hungen der Gemeinde und der B?rger wurden diesmal mit dem ersten Platz in der Hauptklasse des Kreisentscheides 1989 belohnt. Damit war Kurtscheid mit 71 Punkten noch vor Leutesdorf (66 Punkte) Kreissieger.
In der 90er Jahren wurde ein ein weiteres Baugebiet geplant und begonnen. Ab Oktober 1999 konnten die Bauarbeiten im neuen Baugebiet "Auf'm Birnbaumst?ck" begonnen werden. Das Gebiet umfa?t 5,6 Hektar und ist in 47 Baugrundst?cke eingeteilt. Mit dem bau der ersten H?user ist noch im Jahr 2000 zu rechnen.
Auch an Kurtscheid geht die Entwicklung im Telekommunikationsbereich nicht vorbei. Ende M?rz 2000 ging die erste Version der "Kurtscheider Homepage" online.
15.10.05 12:38


Musikverein Harmonie Kurtscheid

In diesem Musikverein spiele ich Klarinette
unser Wappen:

weitere Infos findet man unter www.musikverein-harmonie.de
13.10.05 22:37


mein Vogel

Sie hei?t Gina und ist 1 Jahr alt
13.10.05 22:32


mein Meerschein

Er hei?t Felix und ist 9 Jahre alt, aloso f?r ein Meerschwein ?beralt.
13.10.05 22:30


Mein Kater

Er hei?t Romeo, ist alt und sehr faul, hat schwarzes Fell und lebt schon seit sehr vielen Jahren bei uns.
13.10.05 22:27


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